Labyrinthfische sind zauberhafte Pfleglinge Die Kleinsten werden nur 3 bis 4 Zentimeter groß, die Großen bis 70 cm. Ihre Farben sind faszinierend schön. Faszinierend ist auch ihr Fortpflanzungsverhalten. Labyrinthfische brauchen wie wir die Luft zum Atmen. Ihre Pflege ist einfach, verschiedentlich aber auch eine große Herausforderung. Wenn auch Sie sich für diese ungewöhnlichen und zauberhaften Aquarienpfleglinge entschieden haben oder entscheiden möchten, kommen Sie zu uns. Der European Anabantoid Club mit Arbeitskreis Labyrinthfische im VDA
Der European Anabantoid Club mit Arbeitskreis Labyrinthfische im Verband Deutscher Aquarien- und Terrarienkunde gegr. 1911 e.V.(VDA) ist eine Gemeinschaft von Aquarianern und Wissenschaftlern mit Mitgliedern in Europa und Asien, die sich mit dem Artenstudium, der Artenerhaltung sowie deren optimalen Haltungsvoraussetzungen, verbunden mit dem Studium der natürlichen Lebensräume und deren Umweltbedingungen beschäftigt. Dazu gehört das Erarbeiten der bestmöglichen Pflegevoraussetzungen im heimatlichen Aquarium und vor allem die Erhaltung und Vermehrung der Arten, besonders der Arten, die aus oft verständlichen Gründen selten oder nicht im Zoofachhandel angeboten werden. Wir wollen aber auch durch Erfahrungsaustausch und Studien sowie durch die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft weltweit, das Hobby Aquaristik noch interessanter und für die Pfleglinge noch fürsorglicher gestalten. Viele Fragen für eine optimale Pflege sind noch unbeantwortet, deshalb unsere Bemühungen Antworten zu finden. Dazu brauchen wir den Erfahrungsaustausch, z.B. in unserem Journal, das zweisprachig erscheint, auf Seminaren und Großveranstaltungen wie auch auf unserer Jahrestagung. Wir wollen aber auch durch Werbung in Zeitungsanzeigen, in anderen Aquaristik-Magazinen im In-und Ausland, in Fernsehsendungen, durch Werbeflyer und Messeteilnahmen auf die Aquaristik und speziell auf die allseits beliebten und überaus farbigen sowie interessanten Labyrinthfische aufmerksam machen und neue Interessenten für die Zierfischhaltung, besonders für die Labyrinthfischpflege, gewinnen. Weitere Informationen unter e-mail: aklabyrinthfische@t-online.de Aquaristik ist „Verbundenheit mit der Natur“, denn „Es gibt sie noch, die faszinierende Aquaristik“. „Faszinierende Aquarien mit Labyrinthfischen“ Werden Sie Mitglied im EAC/AKL Werden Sie Mitglied im Arbeitskreis Labyrinthfische im VDA / European Anabantoid Club. Für nur 17,00 € im Jahr (für nicht VDA-Mitglieder 27,00€) werden Sie Mitglied im Kreis der vielen Europäischen Labyrinthfischfreunde. Unser Jahrestreffen mit interessanten Vorträgen bietet Gelegenheit zum Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch. Unsere „Betta News“ bekommen Sie dann 4 x im Jahr, mit interessanten und wichtigen Informationen. Die Mitglieder im AK Labyrinthfische im VDA / European Anabantoid Club freuen sich auf Sie. Ihre Mitgliedschaft ist unsere Stärke!
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Colisa und Trichogaster- Soeben wurde im Rahmen der Reihe OFI (Ornamental Fish International) Bildungs Veröffentlichungen das Buch 5 ’Standart Namen für Süßwasserfische in der Zierfisch Aquarium Industrie’ herausgegeben. Wer oder was ist denn die OFI? Die Zierfisch International, gegründet am 1.Juni 1980, ist der Fachverband, der weltweit alle Sektoren der Industrie Zierfische in rund 44 verschiedenen Ländern repräsentiert. Die Mitgliedschaft erstreckt sich über Berater, Hersteller, Verlage, Großhändler, Sammler, Züchter, Einzelhändler, Importeure, Exporteure, Anlage-Spezialisten, Spediteure, Fluggesellschaften und Messegesellschaften. Die über 190 Mitglieder der OFI haben alle eine Verpflichtung den Verhaltenskodex der OFI einzuhalten. Dadurch haben die OFI Mitglieder den Ruf von zuverlässigen Geschäftspartnern und Anbietern von hochwertigen Produkten erhalten. Dieses Buch wurde aufgrund der EU Richtlinie 2006/88/EC herausgegeben, um einheitliche Namen im Zierfischhandel zu gewährleisten. In Kapitel 4 auf der Seite 32 wird auf die Problematik der Umbenennung aller Colisa Arten in Trichogaster und Trichopodus für alle Trichogaster Arten hingewiesen. Zitat: (original Text in der englischen Version) ″Dies würde eine 85 Jahre alte Situation in der Wissenschaft, dem Hobby und den Rechtsvorschriften ändern, für Fische, die im Handel sehr bedeutsam sind. Es kann enorme Verwirrung entstehen, die möglicherweise dazu führen könnte, dass eine Sendung mit diesen Fischen bei den Grenzkontrollen zurückgewiesen wird. Aus diesem Grund unterstützt die OFI nachdrücklich den Vorschlag des Europäischen Anabantoid Clubs an die Internationale Kommission für Zoologische Nomenklatur die älteren Namen in diesem Fall zu unterdrücken.″ Wie wir, der EAC/AKL, bereits feststellen konnte, hat die Verwirrung bereits begonnen. Auf der Stockliste eines internationalen Exporteurs in Singapur konnten wir neben Colisa labiosa und Colisa lalia gleich darunter Trichogaster chuna, den Honiggurami, finden. Korrekterweise gehören sie zur selben Gattung. Wir empfehlen, weiterhin für die kleinen Fadenfische die Namen Colisa und für die großen Fadenfische Trichogaster zu verwenden. |
Colisa und Trichogaster, zwei weiterhin „gute Namen“? Seit 1923 werden durch die Arbeiten von MYERS die kleinen Fadenfische in der Gattung Colisa und großen Fadenfische in der Gattung Trichogaster geführt. Die alten Bezeichnungen Trichogaster für Colisa und Trichopodus für Trichogaster wurden durch die Umbenennung ungültig und zum Synonym. Diese Umbenennungen wurden damals von der Fachwelt ohne Kritik akzeptiert. Seit rund 85 Jahren werden nur diese Gattungsnamen benutzt, d.h. auch in der Wissenschaftlichen- sowie in der sehr viel umfangreicheren aquaristischen Literatur kennt und benutzt man weltweit nur diese Gattungsnamen. Völlig grundlos wird nun versucht die alten Namen wieder einzuführen. Völlig grundlos? Anscheinend nicht für alle. Was aber kann der Grund sein um ein Chaos in der Benennung dieser uns so vertrauten Fische zu fördern, um tonnenweise Aquaristische Literatur wertlos zumachen, um bei den millionenfach in Amerika und Asien gezüchteten Fischen für die nächsten 20 bis 30 Jahre grenzenlose Verwirrung in der Benennung zu bewirken. Umbenennungen sind immer eine unschöne und verwirrende Maßnahme. Nur diesmal bei der geforderten Um- oder Rückbenennung wird ein bekannter Gattungsname nur verschoben und ein heute völlig Unbekannter kommt dazu. Das bedeutet Colisa wird durch Trichogaster ersetzt und die bekannten Trichogaster werden wieder zu Trichopodus. Wer also in Zukunft von Trichogaster spricht, meint Colisa und wer die bisherigen Trichogaster meint, muss jetzt von Trichopodus sprechen. Colisa gibt es dann nicht mehr. Begründung dafür liefert angeblich der „Code“, die „Internationalen Regeln für die Zoologische Nomenklatur (ICZN)“. Als wichtigster Punkt in diesen internationalen Regeln steht die Präambel. Darin steht u.a.: „Die Priorität ist grundlegendes Prinzip der zoologischen Nomenklatur.“ Demnach hätten die alten Namen Priorität. Rund 85 Jahre aber hat das anscheinend niemand bemerkt oder nicht in Frage gestellt (außer DERIJST 1997, aber hier auch ohne Konsequenzen). In den Erläuterden Bemerkungen zu den Regeln im „Code“ aus dem Jahr 2000 kann man aber auch lesen: Die Anwendungen der Regeln kann im Einzelfall ausgesetzt oder abgewandelt werden, wenn deren strenge Anwendung Verwirrung bewirken würde; das kann jedoch ausschließlich durch die Kommission erfolgen, indem diese im Interesse aller Zoologen unter Anwendung ihrer Vollmacht (Artikel 78 und 81) tätig wird, keinesfalls durch eine einzelne Person. Demnach wäre die Beibehaltung der in den vergangen 85 Jahren gebräuchlichen Namen problemlos möglich. Man sollte hier also erst auf eine endgültige Entscheidung der Kommission und eine weise Klärung warten. Wir wären der Kommission für eine im Sinne der vielen betroffenen Wissenschaftler, Zoofachhändler, Produzenten von Literatur, von vorhandener Literatur (auch in den Sprachen der Länder die nicht ständig sich neue Literatur leisten können), Hobbyleute und der vielen Zuchtfarmen weltweit, die durch ihre Angebote auf gültige und bekannte Namen im Angebot angewiesen sind, sehr dankbar. Der European Anababantoid Club mit Arbeitskreis Labyrinthfische im VDA hat Anfang Februar 2010 in einem Brief an den Präsidenten der International Commission on Zoological Nomenclature, Ichthyology, Professor Jan Van Tol in Leiden/Niederlande und an die Mitglieder der Kommission per E-Mail einen Brief mit gleichem Inhalt geschrieben, mit der Bitte um Beibehaltung der seit 1923 gebräuchlichen Namen Colisa und Trichogaster. |
Schreib’ mal wieder! Grußkarten des European Anabantoid Club mit Arbeitskreis Labyrinthfische im VDA bieten dazu beste Gelegenheit |